Das H0-Modell mit dem Schnellzug F41 "Senator"

Die Vorserien-V200 der DB in 1:87

Die V200 002 mit einem Sonderzug im Jahr 1986. Copyright: Will A. Reed / Slg. Eisenbahnstiftung

Die einstige Museumslok

Das Märklin Modell erscheint exklusiv für Clubmitglieder

Die erste Großdiesellok der DB

Der Star der 50er Jahre

Die V200 002 steht am 03. August 1985 in Neuenmarkt-Wirsberg. Copyright: Joachim Bügel / Slg. Eisenbahnstiftung

Die Seitenansicht des Vorbildes

Hier ist der MAschinenraum besondern gut zu sehen

Bei Märklin und TRIX rollt die Vorserien-Maschine ins H0-Programm. (Art. 38200/25500)

Industrie-design der 50er JAhre

DAmals futuristisch - heute ein Klassiker

Die V200 005 mit dem Probewagen A4üe-49 im Jahr 1962 in Heidelberg. Copyright: Helmut Röth / Slg. Eisenbahnstiftung

Fünf Loks - die BAsis einer neuen Generation

Die V200 005 war die letze Lok der Vorserie

Die Vorserien-V200

der Deutschen Bundesbahn

Ein besonderes Modell

Exklusiv für Clubmitglieder

Hier möchten wir Ihnen das neueste H0-Clubmodell

von Märklin und TRIX im Detail vorstellen.

Das Vorbild

Sie sind gewissermaßen die Urahnin einer Bundesdeutschen Bahnikone!

Die fünf Vorserien-Lokomotiven der legendären V200.0 der Deutschen Bundesbahn waren seinerzeit ein Meilenstein der Lokomotiventwicklung und gleichzeitig die ersten Großdiesellokomotiven Deutschlands. Die V200 001 bis 005 wurden 1953 bzw. 1954 von Krauss-Maffei in München gebaut.

Die Lokomotiven waren zunächst 2.000 PS stark und übernahmen von Anfang an wichtige Dampflok-Schnellzugleistungen auf den großen Magistralen der DB.

Die fünf Maschinen der Vorserie unterscheiden sich dabei noch deutlich von den folgenden 81 Serienlokomotiven. Neben der höheren Leistung von 2.200 PS finden sich auch zahlreiche, von außen erkennbare, Unterschiede.

So wiesen die ersten Loks nur ein Zweilicht-Spitzensignal (rot/weiß getrennt) auf, während die Maschinen ab Betriebsnummer V200 006 ein zusätzliches drittes Spitzenlicht bekamen. Die Vorserienloks erhielten das dritte Spitzenlicht ab 1959 ebenfalls nachgerüstet. Weitere von außen sichtbare Unterschiede sind die kleinen Maschinenraumfenster ohne Lamellen, die fehlenden Lüftungsöffnungen über den Scheinwerfern, die Lokpfeife direkt vor den Frontscheiben und die geänderte Anordnung der verschiedenen Wartungsklappen und -Öffnungen.


Die Serienloks V200 006 bis V200 086 wurden zwischen 1956 und 1959 gebaut. Dabei wurden 20 Lokomotiven von MaK (Kiel) und 61 Loks von Krauss-Maffei (München) gebaut.

Bis Mitte der 1960er Jahre trugen die Loks bis zur Betriebsnummer V200 055 den langen Schriftzug "DEUTSCHE BUNDESBAHN" auf der Längsseite am Lokkasten. Dieser Schriftzug wurde anschließend durch ein DB-Logo ("Keks") ersetzt und damit an die Lok mit höherer Betriebsnummer angepasst.

Neben den erwähnten Schnellzugleistungen wurden die Maschinen später auch in Personenzug- und schnellen Güterzugdienst eingesetzt. Ab 1968 als Baureihe 220 bezeichnet, waren die Loks ab Ende der 1970er Jahre vor allem im Norden Deutschlands beheimatet. Ihr Stern begann ab Anfang der 1980er Jahre zu sinken. Die veraltete Dampfheizung und die wartungsintensive, zweimotorige Maschinenanlage führten zur Abstellung aller Loks bis 1984, sodass keine der V200.0 eine Dienstzeit von 30 Jahren erreichte.

Die Vorbildlok des Märklin-Modells mit einem leichten Schnellzug im Jahr 1957.

Copyright: Helmut Röth / Slg. Eisenbahnstiftung

Bild oben: Die V 200 002 wird 1955 im Kölner Hauptbahnhof bewundert.

Bild unten: Die V200 002 mit einem Sonderzug im Münchner Hauptbahnhof.

Copyright: Robin Fell / Slg. Eisenbahnstiftung (2 Bilder)

Unsere V200 002 durcheilt 1958 mit dem F34 "Gambrinus" Wuppertal-Unterbarmen.

Copyright: Carl Bellingrodt / Slg. Eisenbahnstiftung

ERhaltene lokomotiven

Die hier gezeigte V200 002 war lange Jahre die Vorzeige-V200 der DB.

Sie wurde als Vorserienlok bereits 1978 ausgemustert und blieb zunächst als Museumslok erhalten. Ab 1983 wurde Sie wieder betriebsfähig aufgearbeitet und war bis 2005 fast ununterbrochen vor vielen Sonderzügen und bei Veranstaltungen anzutreffen. Leider wurde die Lok bei dem Brand des Rundschuppens des Nürnberger Verkehrsmuseum am 17. Oktober 2005 so schwer beschädigt, dass sie verschrottet werden musste.

Als einzige weitere Vorserienlok ist die V200 001 erhalten geblieben. Sie ist im Besitz der Fränkischen Museums-Eisenbahn, die sie mit den zur Verfügung stehenden Mitteln wieder aufarbeitet.


Aus der Serienlieferung der V200 sind die folgenden Loks erhalten:

  • V200 007 Verkehrsmuseum Nürnberg / Kooperation mit Historische Eisenbahnfahrzeuge Lübeck
  • V200 009 Oldtimer Museum Rügen
  • V200 017 Eisenbahnmuseum Bochum Dahlhausen
  • V200 018 Deutsches Technikmuseum Berlin
  • V200 027 MEC 01 Münchberg (nur Führerstand)
  • V200 033 Museumseisenbahn Hamm
  • V200 058 Technik-Museum Speyer
  • V200 071 Technik-Museum Speyer
  • V200 077 Westfälische Lokomotiv-Fabrik Hattingen (WLH) (Ersatzteilspender)

Die V200 002 als Museumslok in bestens gepflegtem Zustand. Copyright: Joachim Bügel / Slg. Eisenbahnstiftung

Bild oben: Die Museumslok V200 002 mit einem Sonderzug 1985. Copyright: Will A. Reed / Slg. Eisenbahnstiftung

Bild unten: Die Seitenansicht der Museumslok. Copyright: Joachim Bügel / Slg. Eisenbahnstiftung:

Die markankte Front der V200. Ohne die kleinen Lüftungsgitter über den Scheinwerfern wirkt sie noch bulliger. Copyright: Wolfgang Bügel / Slg. Eisenbahnstiftung

Das H0 Modell

Noch eine V200?

Ja, denn das ist das erste Modell im Märklin-Sortiment, das die Vorserienlok - die Mutter aller V200 - richtig nachbildet. Neben den fast schon zum Standard gewordenen digitalen Funktionen wie Licht- und Soundfunktionen, ist bei diesem Modell besonderer Wert auf die Details der Modellumsetzung gelegt worden. So kommt hier eine V200 aufs H0 Gleis, die es in mehrerer Hinsicht so noch nie gab!

Alle Bauartunterschiede wurden korrekt auf das Modell übertragen. (Sehen Sie dazu die vergleichenden Bilder unten auf dieser Seite!). Aber auch die grundsätzliche Modellpflege im Hause Märklin wurde hier konsequent umgesetzt. So wurden erstmalig am Modell die Führerstandsfenster mittels Klemmrippen montiert, sodass man keine unschönen Montagehilfen an den klaren Scheiben hinnehmen muss. Die Puffer sind - wie bei allen neuen Märklin-Modellen - auf NEM-Höhe konstruiert, die feinen Metall-Griffstangen sind freistehend, der Schriftzug "DEUTSCHE BUNDESBAHN" ist erhaben auf der Seitenwand ausgeführt. Als besonderes Schmankerl lassen sich die beiden Dachlüfter unter dem fein gravierten Schutzgittern digital schalten.

Das Märklin- bzw. TRIX H0-Modell (Art. 38200 / 25500)

Bild oben: Die fein detaillierten Lüfter des Modells lassen sich digital anschalten.

Bild unten: Der Führerstand ist detailliert nachgebildet und mit einer Lokführer-Figur besetzt.

Die markante Front der Lok noch ohne das dritte Spitzenlicht.

Bild oben: Durch den fein nachgestalteten Maschinenraum kann man sogar hindurchsehen.

Bild unten: Mit den zahlreichen Lichtfunktionen macht die Lok auch im Dunklen richtig Spaß.

Im Gegensatz zur Serienlok trägt die Vorserie die Pfeife auf der Nase.

Der "Senator"

Zwischen 1952 und 1963 verkehrte dieser Zug als F41 / 42 zwischen Frankfurt (a.M.) und Hamburg-Altona. Als hochwertiger Fernschnellzug war ausschließlich aus Wagen der zweiten Klasse gebildet. (Nach der Klassenreform 1956 waren nur Wagen der ersten Klasse eingereiht) Da diese Züge damals den gut betuchten Reisenden vorbehalten waren, hielt sich die Nachfrage in Grenzen. So war der Zug meistens (modellbahngerecht) nur aus 4 Wagen zusammen gestellt.

Das exakt passende und hochwertig ausgestattete Wagenset wird ebenfalls für die Clubmitglieder des Insider- bzw. TRIX-Clubs angeboten. Neben einer bereits montierten Innenbeleuchtung besitzt es an einem Wagen zwei digital schaltbare Schlusslaternen. Pufferkondensatoren und stromführende Kupplungen verhindern das Flackern der Beleuchtung. Die Inneneinrichtung ist mehrfarbig gestaltet

(Art. 43233/23233)

Das Bild oben zeigt den "Senator" auf dem Weg nach Hamburg-Harburg. Copyright: Walter Hollnagel / Slg. Eisenbahnstiftung.

Die Zugschlusslaternen können am Modell digital separat geschaltet werde.

Sie möchten Ihr Club-Modell der Vorserien-V200 oder das Wagenset vorbestellen?

Senden Sie uns gern Ihre Wünsche mit Angabe der Artikelnummer und wir reservieren dieses Modell entsprechend für Sie.


Sie haben Fragen zum Modell oder zur Vorbestellung?

Kontaktieren Sie uns, wir helfen Ihnen gern weiter.

Ihr Team von moba-tech Ihr Modelleisenbahnfachgeschäft in Deidesheim.


Sie sind noch kein Clubmitglied? Gern beraten wir Sie zur Clubmitgliedschaft oder melden Sie gleich an.


(Bitte beachten Sie, dass alle Bestellungen bzw. Reservierungen nur innerhalb der Vorbestellfrist des Herstellers angenommen werden können!

Bestellschluss ist der 17. August 2024!)

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Oben die Vorserie (38200) und unten die Serienlok (37806)

Vergleichen Sie selbst

die beiden V200 Modelle von Märklin

Vorserien- und Serienmaschine im direkten Vergleich.

Einblicke in die Nullserie

der Modellfertigung

Hier sehen Sie Bilder der ersten montierten Modelle aus der Nullserie.

Die Modelle tragen natürlich nicht die korrekte Farbgebung, die meisten Details sind aber schon gut zu erkennen.

Zum Vergleich sehen Sie auf einigen Bildern außerdem ein Modell der V200 052 aus dem aktuellen Klassiker-Sortiment.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem gezeigten Modell um ein Nullserienmodell handelt. Die Serienlieferung kann in Details abweichen.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem gezeigten Modell um ein Nullserienmodell handelt. Die Serienlieferung kann in Details abweichen.

Die V200 002 mit einem Schnellzug im Jahr 1958. Copyright: Helmut Röth / Slg. Eisenbahnstiftung

DAs Vorbild der neuen Märklin-Lok

Die V200 002 ...

Die V200 052 ebenfalls 1958 bei der Ausfahrt mit dem E676 aus dem Bahnhof Villingen. Copyright: Jaques H. Renaud / Slg. Eisenbahnstiftung

DAs Vorbild der Märklin Klassiker Lok

... und zum Vergleich die V200 052